Kurz gesagt: Beim Thema Website Handwerker gilt eine andere Messlatte als bei einer Firmenseite aus dem Bürobereich. Die Seite muss angerufen werden, das Einsatzgebiet zeigen, Verlässlichkeit belegen und Bewerbungen einbringen. Fünf Seiten reichen dafür meistens aus. Bei Okapi Digital in Frankfurt startet so eine Seite ab €999 und ist in 5 bis 10 Tagen online; die Version mit eigenen Leistungsseiten, SEO und Karriereseite liegt bei €3.490 und braucht 3 bis 4 Wochen. Der Baustein mit der schnellsten Wirkung kostet dabei am wenigsten: ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil und eine automatische Antwort auf verpasste Anrufe.
Ein Beispiel, wie es täglich passiert. Samstagmorgen, in einer Wohnung in Bockenheim läuft Wasser aus der Heizung. Der Mieter tippt „Sanitär Frankfurt Notdienst" ins Handy, öffnet die ersten drei Treffer und ruft den an, bei dem eine Nummer oben steht, Fotos von echten Baustellen zu sehen sind und drin steht, dass Bockenheim zum Gebiet gehört. Die anderen zwei Betriebe verlieren den Auftrag in weniger als einer Minute, ohne je vom Anruf zu erfahren.
Der Unterschied zwischen einer Seite, die es gibt, und einer Seite, die arbeitet, liegt selten im Design. Er liegt in vier Dingen, die auf dem Handy in den ersten fünf Sekunden sichtbar sein müssen.
Warum braucht ein Handwerksbetrieb eine andere Website als ein Büro-Unternehmen?
Eine Firmenseite im B2B-Bereich begleitet eine lange Entscheidung. Jemand liest, vergleicht, lädt etwas herunter, spricht intern darüber und meldet sich Wochen später. Die Seite darf erklären.
Bei Handwerkern läuft es anders. Die Entscheidung fällt in Minuten, meistens auf dem Handy, oft unter Druck und fast immer per Anruf. Daraus ergeben sich vier handfeste Anforderungen:
- Die Telefonnummer steht auf jeder Seite ganz oben und ist mit einem Fingertipp wählbar, auf den Unterseiten genauso.
- Das Einsatzgebiet steht als Ortsname da. Frankfurt, Offenbach, Hanau, Bad Homburg, Bad Vilbel: wer seinen eigenen Ort liest, ruft an. „Rhein-Main und Umgebung" beantwortet die Frage nicht.
- Der Beweis besteht aus Bildern und Bewertungen. „Zuverlässig und kompetent" schreibt jeder Betrieb über sich, also glaubt es niemand.
- Das Formular ist kurz genug für eine Hand. Name, Telefon, worum geht es, Foto anhängen. Alles andere klären Sie am Telefon.
Dazu kommt, dass jedes Gewerk anders verkauft. Beim Sanitärbetrieb entscheidet der Notfall, beim Dachdecker das Wetter der letzten Nacht, beim Maler ein geplanter Termin in einigen Wochen, beim Schreiner die Optik des fertigen Stücks und beim Elektriker oft eine Vorschrift oder ein Umbau. Eine Seite, die für alle fünf gleich aussieht, verschenkt in jedem Fall etwas.
Website Handwerker: Welche fünf Seiten braucht Ihr Betrieb wirklich?
Die meisten Handwerksbetriebe brauchen keine zwanzig Unterseiten. Sie brauchen fünf, die ihre Aufgabe erfüllen.
Seite 1, die Startseite. Oben steht in einem Satz, was Sie machen und wo. Darunter die Nummer, darunter drei Belege: eine Bewertungszahl, ein Projektfoto, eine Angabe wie das Gründungsjahr oder der Meisterbrief. Danach die Leistungen als Kacheln und ein Formular. Alles Weitere gehört auf die Unterseiten.
Seite 2, eine Seite pro Leistung. Das ist der Punkt, an dem die meisten Seiten aufhören und an dem die Aufträge anfangen. Gesucht wird nach der Leistung, nicht nach dem Betrieb: Badsanierung, Heizungstausch, E-Check, Fassadenanstrich, Dachrinne reparieren. Jede dieser Leistungen verdient eine eigene Seite mit eigenem Text, eigenen Fotos und eigenen Preisrahmen. Sechs Leistungsseiten geben Ihnen sechs Türen statt einer.
Seite 3, Referenzen. Hier gehören einzelne Projekte hin: was das Problem war, was gemacht wurde, wie lange es gedauert hat, in welchem Ort. Ein Karussell mit Auftraggeber-Logos leistet das nicht. Fünf ehrlich dokumentierte Projekte wirken stärker als dreißig Stockfotos.
Website Handwerksbetrieb: die Seiten, die Vertrauen tragen
Seite 4, über den Betrieb. Gesichter, Namen, Gründungsjahr, Meisterbrief, Innungsmitgliedschaft, Fahrzeuge. Auftraggeber prüfen hier, ob sie jemanden in ihre Wohnung lassen wollen. Ein Foto vom Team vor dem Transporter erledigt das besser als drei Absätze Firmenphilosophie.
Seite 5, Karriere. Dazu unten ein eigener Abschnitt.
Dazu kommen Kontakt, Impressum und Datenschutzerklärung. Die beiden letzten sind Pflicht und werden erstaunlich oft vergessen oder von einer alten Seite kopiert.
Homepage für Handwerker: Kosten und Zeitrahmen
Wer nach „Homepage für Handwerker Kosten" sucht, bekommt Spannen von null bis 20.000 Euro und wird nicht schlauer. Deshalb hier unsere Preise, so wie wir sie auch im Erstgespräch nennen.
| Paket | Preis | Dauer | Passt zu |
|---|---|---|---|
| Launchpad | ab €999 | 5–10 Tage | 1–3 Seiten, ein Gewerk, erste eigene Seite |
| Ascent | ab €3.490 | 3–4 Wochen | 4–6 Seiten, Leistungsseiten, Karriereseite, volles On-Page-SEO |
| Apex | ab €8.490 | 6–8 Wochen | 10+ Seiten, mehrere Gewerke oder Standorte |
| Local-SEO-Einrichtung | €790 einmalig | 1 Woche | Sichtbarkeit in der Region |
| Google-Unternehmensprofil | €290 einmalig | wenige Tage | Maps, Bewertungen, Anrufe |
| Missed-Call-Text-Back | €290 Setup + €79/Monat | wenige Tage | Anrufe, die auf der Baustelle untergehen |
| Care Plan Essential | €49/Monat | laufend | Hosting, Backups, Sicherheitsupdates |
Drei Dinge treiben den Preis: die Anzahl der Leistungsseiten, ob brauchbare Fotos vorhanden sind und ob Sie die Texte liefern oder wir sie schreiben. Wenn Sie eine Handwerker Homepage erstellen lassen und vorher zwei Stunden mit dem Handy über Ihre letzten Baustellen gelaufen sind, sparen Sie am Ende einen vierstelligen Betrag. Alle Pakete und was genau drinsteckt, stehen auf unserer Seite zur Website-Entwicklung.
Wie wichtig ist das Google-Unternehmensprofil für Handwerker?
Sehr wichtig, und zwar oft wichtiger als die Startseite selbst. Ein großer Teil der Suchen nach Handwerkern endet in der Kartenansicht, nicht auf einer Website. Dort entscheiden Kategorie, Öffnungszeiten, Einsatzgebiet, Fotos und Bewertungen darüber, wer angerufen wird. Die Website ist das Ziel, auf das dieses Profil verlinkt, und liefert die Belege, für die im Profil kein Platz ist.
Was dort hingehört und in welcher Reihenfolge Sie es angehen, steht in unserer Checkliste zum Google-Unternehmensprofil. Für Handwerksbetriebe sind drei Punkte besonders wirksam: die richtige Hauptkategorie statt einer allgemeinen, das eingetragene Einsatzgebiet mit den Orten, in denen Sie wirklich arbeiten, und regelmäßig neue Fotos von echten Baustellen.
Bewertungen sind der zweite Hebel. Handwerk lebt von Empfehlungen, und Google-Bewertungen sind die Empfehlung in sichtbarer Form. Wichtig ist nur, dass Sie systematisch fragen, statt es sich vorzunehmen. Ein automatisiertes System, das nach jedem abgeschlossenen Auftrag eine Bitte um Bewertung verschickt, kostet bei uns €340 Setup und €99 pro Monat.
Warum gehören echte Fotos Ihrer Arbeit auf die Website?
Weil eine Website für Handwerker ohne echte Bilder nichts belegt. Stockfotos bewirken sogar das Gegenteil von dem, was sie sollen. Ein lächelnder Mann mit Bauhelm aus einer Bilddatenbank sagt dem Besucher: Von dieser Firma gibt es nichts zu zeigen.
Fotografieren Sie stattdessen selbst, mit dem Handy, und zwar konsequent:
- Vorher und nachher aus der gleichen Position. Das ist der stärkste Bildtyp im Handwerk.
- Das fertige Detail, nicht nur die Totale. Die saubere Silikonfuge, die gerade Kante, der verlegte Anschluss.
- Der Betrieb bei der Arbeit: Fahrzeug, Werkzeug, Team. Das zahlt gleichzeitig auf die Karriereseite ein.
Fragen Sie vorher beim Auftraggeber nach, ob Sie die Bilder verwenden dürfen, besonders in Privatwohnungen, und zeigen Sie keine Gesichter ohne Einwilligung. Wenn die Seite ein Aushängeschild für größere Aufträge sein soll, lohnt sich ein professioneller Fototag; den gibt es bei uns ab €720.
Wie gewinnen Sie über die Website Mitarbeiter und Azubis?
Die Karriereseite ist der Teil im Handwerker Marketing, der am häufigsten fehlt, und gleichzeitig der, der bei Fachkräftemangel am meisten wert ist. Ein Geselle, der über eine Stellenanzeige oder eine Empfehlung von Ihnen hört, schaut sich vorher Ihre Seite an. Findet er dort nichts, bewirbt er sich woanders.
Was auf diese Seite gehört:
- Offene Stellen im Klartext, inklusive Ausbildungsplätzen, mit Startdatum.
- Was der Job konkret bietet: Arbeitszeiten, Bezahlung oder Tarifbindung, Fahrzeug, Werkzeug, Arbeitskleidung, Weiterbildung, ob Montage ansteht.
- Wie ein Tag im Betrieb aussieht, mit Bildern statt Floskeln.
- Ein Bewerbungsformular mit Datei-Upload, das auf dem Handy funktioniert. Eine Adresse wie bewerbung@ reicht nicht, weil sich niemand am Feierabend eine PDF-Bewerbung zusammenbaut.
Azubis entscheiden über das Handy und in wenigen Minuten. Wer dort Gesichter, Fahrzeuge und ein Formular findet, meldet sich. Wer ein Kontaktformular aus dem Jahr 2015 findet, nicht.
Was passiert mit Anfragen, wenn niemand ans Telefon gehen kann?
Das ist die größte Lücke im Handwerk, und sie hat nichts mit Design zu tun. Sie stehen auf der Leiter, im Kriechkeller oder unter einer Spüle. Das Telefon klingelt, und der Anrufer wählt zwanzig Sekunden später die nächste Nummer.
Dagegen hilft ein automatischer Rückkanal. Missed-Call-Text-Back schickt jedem verpassten Anrufer sofort eine SMS mit kurzer Rückmeldung und einem Link zur Terminbuchung, ab €290 Setup und €79 pro Monat. Wie das im Detail funktioniert und was es im Monat einbringt, haben wir in diesem Beitrag über verpasste Anrufe aufgeschrieben.
Auf der Website selbst gehören drei Dinge dazu: ein Formular, das in unter einer Minute ausgefüllt ist, ein WhatsApp-Button für alle, die lieber schreiben als sprechen, und ein klarer Satz dazu, wann Sie zurückrufen. Wer mehr automatisieren will, ergänzt eine Online-Terminbuchung ab €390 Setup und €99 pro Monat oder einen Chatbot, der Anfragen nachts vorqualifiziert, ab €490 Setup und €149 pro Monat.
Fazit
Eine Seite für einen Handwerksbetrieb wird daran gemessen, ob am nächsten Tag das Telefon klingelt. Fünf Seiten, echte Fotos, das Einsatzgebiet in Ortsnamen, ein gepflegtes Google-Profil und ein Rückkanal für verpasste Anrufe decken das ab. Das ist kein großes Projekt: ab €999 in 5 bis 10 Tagen, oder €3.490 in 3 bis 4 Wochen, wenn Leistungsseiten und Karriereseite dazukommen.
Wenn Sie wissen wollen, welche Variante für Ihren Betrieb reicht, schauen wir uns Ihre jetzige Seite und Ihr Google-Profil gemeinsam an. Vereinbaren Sie dazu ein kostenloses Erstgespräch. Sie bekommen danach eine konkrete Empfehlung mit Preis und Zeitrahmen, auch wenn Sie sich am Ende gegen uns entscheiden.



